Über den BSV

Der Bayerische Schwimmverband ist nach dem Schwimmverband Nordrhein-Westfalen der mitgliederstärkste Verband im Deutschen Schwimm-Verband und einer der größten der 52 bayerischen Sportverbände.
Sparten: Schwimmen, Synchronschwimmen, Wasserball, Wasserspringen, Masters-Wettkampfsport, Breiten-, Freizeit- und Gesundheitssport

Historie

Gründungsdatum: 4. Februar 1946
Bei der Gründung bzw. beim Ordentlichen Spartentag 1947:
111 Vereine mit 11.223 Mitgliedern, davon 2.113 Kinder, 3.148 Jugendliche und 5.962 Erwachsene

Am Jahresende 2016:
 266 Vereine mit 81.301 Mitgliedern.

Struktur

Der bayerische Schwimmsport wird von der Vereinsbasis bis zur Verbandsspitze fast ausschließlich von ehrenamtlichen Kräften getragen.
Die Angebotspalette reicht vom Elementarschwimmen über Gesundheitsschwimmen, Breiten- und Freizeitsport bis hin zum Leistungssport und spricht in jedem Bereich Kinder, Jugendliche, Erwachsene sowie Senioren an.
Soziodemographisch betrachtet, bilden ca. 50 % der Mitglieder im BSV die Gruppe unter 25 Jahren. Innerhalb dieser Zielgruppe nehmen die Mitglieder bis 14 Jahre einen großen Anteil ein.

Leistungssport

Im Leistungsbereich bilden die Spitzensportler der jeweiligen Disziplin die entsprechenden Landeskader und repräsentieren den Verband auf nationalen und internationalen Wettkämpfen, bis hin zu Europameisterschaften, Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen.

Überblick

Schwimmen

Über 150 Kaderschwimmer, davon 20 Mitglieder in DSV-Kadern. An den Olympischen Spielen 2016 in Rio nahmen vier Bayerische Athleten teil:  Alexandra Wenk, Leonie Beck, Florian Vogel und Phillipp Wolf

Zu den erfolgreichsten Sportlern in der jüngeren Vergangenheit gehören Thomas Lurz, zehnfacher Weltmeister sowie Silber- und Bronzemedaillengewinner bei den Olympischen Spielen 2012 in London und 2008 in Peking sowie mehrfacher Europameister im Freiwasserschwimmen und Jan Wolfgarten, Europameister über 1500 m Freistil und Vize-Europameister über 5 Kilometer im Freiwasserschwimmen,  Alexandra Wenk Olympia Teilnehmerin 2012 und 2016, Florian Vogel und Philipp Wolf, Leonie Beck, Hannah Stockbauer, fünffache Weltmeisterin und mehrfache Medaillengewinnerin bei Europameisterschaften sowie Bronzemedaillengewinnerin bei Olympischen Spielen, Nicole Hetzer, Vizeweltmeisterin und Vizeeuropameisterin - sie belegte Platz 5 und Platz 6 bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen - Daniela Götz, Bronzemedaillengewinnerin in Athen, Janine Pietsch, Weltrekordlerin über 50 m Rücken, Annika Liebs, zweifache Vizeweltmeisterin und Teresa Rohmann, zweifache Europameisterin, Stefanie Biller, mehrfach erfolgreiche Teilnehmerin an den Welt- und Europameisterschaften im Freiwasserschwimmen.

Wasserspringen

30 aktive Kunst- bzw. Turmspringer, besonders aus dem Nachwuchsbereich, gehören den BSV-Kadern an. Junge bayerische Talente drängen in die Spitze des deutschen Springernachwuchses.

Synchronschwimmen

170 Sportlerinnen sind derzeit im Bayerischen Schwimmverband aktiv, davon bilden zwölf den bayerischen Landeskader. 

Das Aushängeschild ist derzeit  Marlene Bojer aktuelle Deutsche Meisterin und EM Finalistin 2016. Derzeit sind 12 Bayerische Ahtletinnen in der DSV-Nationalmannschaft.

Wasserball

Drei Jugendteams mit Jugendlichen von 12 bis 18 Jahren vertreten den Bayerischen Schwimm-
verband bei nationalen und internationalen Turnieren.

Masters-Wettkampfsport

Auch bei den Masterssportlern, die in allen vier Sparten aktiv sind, kann der Bayerische Schwimmverband Welt- und Europameister vorweisen.

Veranstaltungen

Die fünf Wettkampf-Sparten führen alljährlich rund 20 landesweite Meisterschaften durch, die sich auf Schwimmbäder im gesamten Freistaat verteilen. Die Freiwassermeisterschaften im Schwimmen werden im offenen Gewässer durchgeführt.

Bayerische Vereine schwimmen in der 1. und 2. Bundesliga des Deutschen Mannschaftswettbewerbs im Schwimmen, einer der Höhepunkte des Wettkampfjahres.

In einem ganzjährigen Spielbetrieb messen sich die Wasserball-Mannschaften des SV Weiden und des SV Würzburg 05 mit den anderen Spitzenteams in der 1. Bundesliga. Hinzu kommen die Spiele der übrigen Wasserball-Ligen - auch im Jugend- und Frauenbereich.

Breiten-, Freizeit- und Gesundheitssport

Der Bayerische Schwimmverband fördert neben dem Leistungssport ganz gezielt den Breiten-, Freizeit- und Gesundheitssport durch eigene Kursangebote und Veranstaltungen.