Am 22./23.April fand in Brüssel das Internationale Masters Meeting statt.
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Vier bayerische Synchronschwimmerinnen der SG Stadtwerke München machten, sich am Freitag nach Ostern auf, um an diesem hochklassig besetzten Wettkampf teilzunehmen. 34 Vereine aus 9 Nationen hatten gemeldet, somit war direkt im Vorfeld klar: dieser Wettkampf wird für Athleten und Wertungsrichter eine Mammut-Veranstaltung. Das Organisations-Komitee vom ausrichtenden Verein „Brass“ ist bereits erprobt und gewährleistete einen fast reibungslosen Ablauf (lediglich am 2. Tag kurz vor Ende gab es technische Probleme mit der Musikanlage).

 Am ersten Tag standen für die Münchner Isarnixen vertreten durch Anna-Lena Bantle, Sophia Kallisch, Anastasiya Kryvosheya und Bettina Wrase alle technischen Küren sowie die freie Kür Gruppe und Solo an.

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Den Start machten die vier mit der technischen Gruppe (AK 25-34) und zeigten eine sehr ansprechende Leistung. Trotz 2 Punkte Abzug für zu wenig Schwimmerinnen, konnten die Damen einen 2. Platz herausschwimmen. Nach einem kurzen Einschwimmen der Solisten ging es direkt weiter mit dem Wettkampf. Hier konnte sich Bettina Wrase (AK 30) an die Spitze des Feldes setzen, dicht gefolgt von ihrer früheren Nationalmannschaftskollegin Franziska Marx.

Der Zeitplan war dicht gedrängt, weshalb auch die Duette nur ein 30minütiges Zeitfenster zum einschwimmen erhielten. Die beiden Duette Bantle/Kallisch (AK25-29) und Kryvosheya/Wrase (AK 30-39) konnten im Wettkampf jeweils eine sehr gute Leistung zeigen und somit einen guten Grundstein für den zweiten Tag legen. Normalerweise ist zu diesem Zeitpunkt der erste Wettkampftag beendet, nicht jedoch bei so vielen Teilnehmern. Pausen im Zeitplan waren nicht vorgesehen, somit ging es für unsere vier Münchner direkt wieder zum Einschwimmen mit Musik für die freie Gruppe. Im Wettkampf zeigten die Isarnixen ihr Potenzial, auch wenn sich noch einige kleinere Fehler eingeschlichen hatten. Leider reichte es in der freien Kür nur für die 4. Beste Kürwertung. Dies lag vor allem daran, dass mit nur vier Schwimmerinnen die Sprünge und Heber nicht so eindrucksvoll umgesetzt werden können, wie mit 6 oder 8 Athleten. Dazu kam noch der erneute Punktabzug und somit fehlten am Ende 0,09 Punkte zur Bronze-Medaille.

Den Abschluss des ersten Tages lag bei den Solistinnen. Bettina konnte hier mit einer neuen Kür die Wertungsrichter überzeugen, auch wenn man ihr schon ansehen konnte, dass die vielen Einsätze am Samstag sehr kraftraubend waren. Am Ende reichte es jedoch die Goldmedaille mit nach München zu nehmen.

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Der zweite Tag begann relativ entspannt. Hier hatten am Vormittag nur Anna-Lena und Bettina ihre Einsätze als Wertungsrichterinnen. Am Nachmittag durften die 4 bayerischen Damen ihre freien Duett-Küren dem Publikum präsentieren. Kurz vor dem Start von Anna-Lena und Sophia, ging die Musikanlage in die Knie und so musste der Wettkampf kurz unterbrochen werden. Dies war für die beiden natürlich nicht der Beste Start in den Wettbewerb. Die Organisatoren konnten das Problem leider nicht beheben und so musste der Wettkampf mit nur einem Lautsprecher zu Ende gebracht werden. Dies tat auch der Stimmung im Bad keinen Gefallen. Zuschauer und Athleten verhielten sich mit Applaus und Anfeuerungsrufen sehr zurückhaltend, wollte man ja den Schwimmern und Schwimmerinnen nicht die Chance nehmen ihre Musik zu hören.

Aufgrund der leisen Musik, fanden Sophia und Anna-Lena leider nur schwer in den Rhythmus der Musik und so gab es am Anfang deutliche Synchronisationsfehler. Ansonsten haben sie ihre Kür aber sehr schön geschwommen und konnten am Ende einen sehr guten 7. Platz in der AK25-29 (am stärksten besetzte AK) erringen. Den Abschluss aus Münchner Sicht machten Nastia und Bettina. Die beiden zeigten eine ausgewogene Kür mit der sie den 2. Platz aus dem technischen Duett leider nicht halten konnten, aber immerhin noch Bronze mit nach Hause nehmen durften.

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Die guten Leistungen wurden am Abend mit belgischem Bier und belgischen Pommes gefeiert. Für den Montag stand dann noch (Schokoladen)Sightseeing auf dem Programm bevor es mit dem Flugzeug wieder Richtung Heimat ging.