Synchronschwimmerin Daniela Reinhardt (25) nimmt Abschied vom Leistungssport

Daniela ReinhardtDie Münchnerin, die nach WM-Platz 19 im Vorjahr im Duett mit Marlene Bojer die Qualifikation zu den Olympischen Spielen in Tokio angestrebt hatte, wird nach der Olympia-Verschiebung auf 2021 (23. Juli - 08. August) das zusätzliche Jahr nicht mehr angehen.

Aufgrund von Rückenproblemen und einem Bandscheibenvorfall kann sie sich nicht vorstellen, den Fulltimejob Leistungssport noch ein Jahr so durchzuziehen, wie es für Olympia sein müsste. "Das zu akzeptieren, fiel mir schwer, aber es geht eben einfach nicht", gestand Daniela dem DSV gegenüber.

Der Bayerische Schwimmverband bedauert diese Entscheidung und zeigt zugleich Verständnis. "Ich bin sehr traurig über Deine Entscheidung, kann diese jedoch voll und ganz nachvollziehen und habe somit großes Verständnis für Deinen Schritt, der Dir sicherlich sehr schwer gefallen ist", so unser BSV Präsident Harald Walter. 

Auch bedankt er sich bei Daniela, für ihren sportlichen Einsatz und die Erfolge, die sie – auch für den Bayerischen Schwimmverband – erzielt hat. "Wir waren und sind sehr stolz auf Dich. Deine Erfolge werden in die Geschichte des BSV eingehen" (Harald Walter).

Natürlich hoffen wir, dass Daniela dem Synchronschwimmen auch weiterhin erhalten bleibt und vielleicht eines Tages ihr Wissen und ihre Erfahrungen, die sie im Synchronschwimmen gemacht hat, an den Nachwuchs weitergeben kann.

Synchro Duett 2 Synchro Duett 1