Süddeutsche Meisterschaften im Wasserspringen 05.-07.06.2016 Heilbronn

Fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmer -  11 Medaillen

Erfolgreiches Wochenende für die Springerinnen und Springer aus Bayern

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Bei den Süddeutschen Meisterschaften in Heilbronn am Wochenende vom 5-7.Juni 2016 war der Bayerische Schwimmverband mit zwei Mannschaften, SV Bayreuth und SG Stadtwerke München, vertreten. Die kleine Mannschaft der SG-Stadtwerke München holte mit 5 Teilnehmerinnen und Teilnehmer 11 Medaillen, 8x Gold, 1x Silber und 2x Bronze.

Nelia Kolb (Jg. 2007) sprang in der Jugend E mit und erkämpfte sich auf dem 3m-Brett den fünften Platz und lag mit diesem Ergebnis nur sehr knapp mit nur einem Punkt hinter Platz 4. Auf dem 1m-Brett wurde sie Dritte und konnte sich damit über ihre erste Medaille bei den Süddeutschen Meisterschaften besonders freuen. Ihren größten Erfolg erlebte Nelia jedoch auf dem Turm, dort wurde sie Süddeutsche Vizemeisterin. In der Kombination wurde sie am Ende Dritte und zeigte damit eine sehr gute Leistung, in der jüngsten Altersklasse E bereits von allen drei Höhen zu springen.

Bei den Jungs der Jugend D ersprang sich Henning Sendler von allen drei Höhen den vierten Platz. Auf dem 1m-Brett war es am Ende sehr knapp geworden, lediglich 2.35 Punkte war er vom dritten Platz entfernt. Dieses Ergebnis spornt an, weiterhin fleißig zu trainieren, so dass es bei den nächsten Wettkämpfen dann auch mit einem Platz auf dem Treppchen klappt.

In der Jugend B startete Rafael Lionakis auf dem 1m-Brett und erreichte dort den vierten Platz, ein enormer Erfolg für den erst seit einem halben Jahr bei Michaela Herweck trainierenden Sportler, der sich über dieses Ergebnis besonders freute und bei seinen ersten Wettkämpfen durchaus Nervenstärke bewies.

In der Jugend A wurde die SG von Lisa Mertes vertreten. Sie gewann 4x Gold. Eine sehr starke Leistung zeigte sie am 1m und ersprang dort 101% der DSV-Norm. Auch auf dem 3m-Brett konnte sie überzeugen. Mit leichteren Sprüngen als die Zweitplatzierte an den Start gegangen, gewann sie dennoch mit 3.25 Punkten Vorsprung. Am Turm konnte sie nochmal ihr Können unter Beweis stellen und holte sich die Goldmedaille dort mit 60 Punkten Vorsprung. Dies ist ein beeindruckendes Ergebnis, hatte Lisa nach ihrer Fuß-Verletzung vor einigen Wochen erst langsam wieder das gewohnte Trainingspensum erreicht.

Nach einer dreijährigen Pause startete Lydia Scheringer für die SG-SWM bei den Damen. Die junge Frau studiert seit drei Jahren in den USA, wo sie auch ein Sportstipendium hat. Aus zeitlichen Gründen ist es ihr nie gelungen, auch in Deutschland ihr Talent zu zeigen. Lydia folgte Lisa auf der „Goldspur“ und holte auf allen drei Höhen Platz 1 und lag sowohl auf dem 1m-Brett als auch von der Plattform gute zwanzig Punkte vor der Zweitplatzierten. Auf dem 3m-Brett siegte sie sogar mit mehr als 37 Punkte Vorsprung.

Die Mannschaft vom SV Bayreuth holte eine Silbermedaille durch Laken Ludwig vom 1m-Brett.
Auriel Funsch (Jg. 2008) sprang wie Nelia Kolb aus München in der Jugend E mit. Sie wurde vom 3m-Brett hinter Nelia 6 und vom 1m-Brett 7.

Lennart Schmidt erreichte in der Jugend D Jahrgang 2006 vom 1m-Brett den 6. Platz und vom 3m-Brett den 5.Platz.

Laken Ludwig holte in der Jugend D Jahrgang 2005 vom 3m-Brett den 4. Platz, vom 1m-Brett mit eine sehr guten Leistung die Silbermedaille. Ein toller Erfolg und hoffentlich ein Ansporn für kommende Wettkämpfe.

Svea Schmidt wurde in der Jugend B (Jahrgang 2002) bei ihrem ersten Wettkampf vom 1m-Brett 5.

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Alle Sportlerinnen und Sportler haben eine sehr starke Leistung gezeigt. Dies ist nicht selbstverständlich. Wegen andauernder Renovierungsarbeiten in der Olympiaschwimmhalle und auch vollständiger Schließung der Trainingsstätte in den ersten Maiwochen, sind die Trainingsbedingungen für die Mädchen und Jungen derzeit nicht optimal. Das gleiche gilt für den SV Bayreuth. Bayreuth hat erhebliche Probleme geeignete Trainer für die Springerinnen und Springer zu finden. Umso positiver sind für beide Vereine die Ergebnisse bei den Süddeutschen Meisterschaften. Beide Vereine zeigen, wie man durch sehr gute Trainerarbeit und Fleiß, auch bei nicht so guten Trainingsmöglichkeiten erfolgreich sein kann.

 

Ingo Straube, Fachwart Wasserspringen