Leistungs- und Wettkampfsport

Der Bayerische Schwimmverband hat es sich  zur Aufgabe gemacht den Leistungssport in Bayern und somit auch die Sportlerinnen und Sportler, die eine leistungssportliche Karriere einschlagen möchten, zu unterstützen und zu fördern. Er möchte den Bayerischen Sportler*innen die bestmöglichsten Bedingungen zu Verfügung stellen und sie somit motivieren, hohe nationale sowie internationale Erfolge zu erlangen.

 

Vier Olympische Sportarten

Der Bayerische Schwimmverband e.V. zeichnet sich vor allem durch seinen Leistungs- und Wettkampfsport aus. 

 

Schwimmen

Schwimmen stellt eine äußerst anspruchsvolle Sportart dar. Es ist körperlich sehr anstrengend und zusätzlich sehr zeitintensiv. Spitzenschwimmer trainieren in der Woche bis zu zwölf mal im Wasser und verbringen meist pro Trainingseinheit zwei Stunden im Wasser. Hinzu kommen die entsprechenden Landtrainingseinheiten, wie zum Beispiel Athletiktraining oder Kraftttraining. 

Es gibt vier Schwimmarten. Das Brustschwimmen, das Rückenschwimmen, der Freistil (Kraulschwimmen) und Schmetterling (auch Butterfly oder Delfin genannt). Auch das Lagenschwimmen gilt als Schwimmdisziplin. Hier werden alle vier Lagen (Schmetterling, Rücken, Brust und Kraul) direkt hintereinander geschwommen.

Die Einzelwettkämpfe im Becken werden über unterschiedliche Streckenlängen geschwommen (50m, 100m, 200m, 400m, 800m und 1500m). Neben den Einzelwettkämpfen finden allerdings auch Staffelwettkämpfe statt, wobei hier ausschließlich Vierer-Staffeln geschwommen werden. International gibt es Staffelwettbewerbe über 4 × 50 m, 4 × 100 m und 4 × 200 m.

Im Freiwasser kommen Strecken zwischen 5 und 25 km hinzu.

Der Bayerische Schwimmverband e.V. kann insgesamt über 150 Kaderschwimmer aufweisen, davon sind 20 Mitglieder DSV-Kaderathleten.

 

Wasserball

Wasserball wird bereits seit 1900 als Wettbewerb bei den Olympischen Spielen durchgeführt. Bei dieser Sportart versuchen zwei Mannschaften den Ball ins gegnerische Tor zu werfen. Die Mannschaft mit den meisten anerkannten Tore ist der Sieger. Die spieler dürfen alle Körperteile benutzen, der Ball darf allerdings nicht gefaustet werden.

Drei Jugendteams mit Jugendlichen von 12 bis 18 Jahren vertreten den Bayerischen Schwimmverband bei nationalen und internationalen Turnieren.

 

Synchronschwimmen

Synchronschwimmen oder auch Kunstschwimmen ist eine Form des Schwimmens, die zu Musik, alleine, zu zweit, in einer Gruppe oder in der Kombination von einer bis meist zehn Personen geschwommen wird. "Synchron" bezieht sich hier sowohl auf die Synchroniät mit der Musik als auch die der einzelnen Schwimmerinnen untereinander.

Das Synchronschwimmen ist seit 1984 eine olympische Disziplin - der Frauen. Seit 2015 wurde das Mixed-Duett als weitere Disziplin von der FINA international zugelassen.

Der BSV kann insgesamt 48 Kaderschwimmer*innen aufweisen. 11 Mitglieder sind DSV Kaderathletinnen. Das Aushängeschild für das Bayerische Synchronschwimmen ist Marlene Bojer. Sie ist aktuelle Deutsche Meisterin im Solo, mehrfache WM-Teilnehmerin und derzeit im Duett-Team  Tokio 2021 für den DSV.

 

Wasserspringen

Das Wasserspringen - seit 1904 Bestandtei der Olympischen Spiele - ist eine Sportart, bei der es darum geht, aus unterschiedlichen Höhen und mit verschiedenen Techniken möglichst elegant ins Wasser zu springen. Man unterscheidet zwischen zwei Disziplinen - dem Kunstspringen und dem Turmspringen. Während das Kunstspringen nur vom 1m- und vom 3m-Brett gesprungen werden kann, wird das Turmspringen vom 5m-, 7,5m- und vom 10m-Turm gesprungen.

Als zusätzliche Disziplin gibt es das Synchronspringen, welches beim 3m-Brett und vom 10m-Turm gesprungen wird.

 

Masters

Ab einem Mindestalter von zwanzig Jahren, können Schwimmerinnen und Schwimmer an Master Wettkämpfen teilnehmen. Der Masterssport boomt seit Jahren in Bayern. Ob auf nationaler oder internationaler Ebene, überall sind die Bayerischen Masters mit prächtigen Erfolgen vertreten. In allen vier Sparten können sie Welt- und Europameister vorweisen.

 

 

 

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