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Masters
26.03.2025

BM Kurzbahn der Masters 22.03.2025 in FFB

376 Masters-Schwimmer trafen sich am vergangenen Samstag in der Fürstenfeldbrucker Amperoase, um bei der Bayerischen Kurzbahnmeisterschaft um die Titel der Altersklassen zu schwimmen.

Das Team der Fürstenfeldbrucker Wasserratten rund um OK-Chef Stefan Sponer hatte im Vorfeld alle Register gezogen, um den Teilnehmern eine bestens organisierte Veranstaltung zu liefern. Von der Vorstart-Einlasskontrolle, was zu einer super übersichtlichen Startbrücke und einem angenehmen Feeling zur Konzentration direkt vor dem Start führte, über den Verpflegungsstand bis zur Siegerehrung mit eigenem Fotografen und Medaillenkindern in Tracht – an alles war gedacht. So konnte der inoffiziell gesetzte Zeitplan bestens eingehalten werden. Lediglich bei der Durchführung der Siegerehrung kam es zeitweilig zu Verzögerungen, denn das Gravieren der Staffel-Medaillen führte zu einem kleinen Stau. Dafür freuten sich die Teilnehmer umso mehr über die sehr schön ausgewählten Plaketten mit persönlicher Widmung.  

Als dann die Medaillen so weit waren und Siegerehrungen durchgeführt werden konnten, waren es die Sportler, die nicht immer der Aufforderung zur Ehrung zu kommen – sei es aufgrund der zum Teil nicht hörbaren Ansagen, sei es aus anderen Gründen – nachkamen. Da standen Oberbürgermeister, Stellvertretende Landrätin und weitere FFB-er Polit-Prominenz vor zum Teil halb leeren Siegertreppchen. 

Die sportlichen Wettkämpfe wurden flott und stressfrei von den beiden Schiedsrichtern Stefan Fogel und Rainer Rupprecht geleitet und das restliche Kampfgericht sowie das Team der Zeitnahme, das aus dem Bezirk Schwaben kam, leisteten der gesamten Tag einen super Job. So wurden die 27 Wettkämpfe mit 270 Läufen routinemäßig zügig durchgezogen.  

61 verschiedene Vereine hatten ihre Meldungen abgegeben. Die Möglichkeit der internationalen Wertung nahm nur ein Verein mit einer Teilnehmerin in Anspruch. Maria Meerjanssen von The Mermaids-SchwimmenInnenverein reiste aus Österreich an, um zwei Starts zu absolvieren.  

Die meisten Teilnehmer kamen von den benachbarten Vereinen SV Dachau 1925 (28 Teilnehmer), der SSG Neptun Germering (24 Teilnehmer) und der SG Stadtwerke München (23 Teilnehmer). Aber auch der TSV 1850 Lindau schickte 19 Aktive ins Rennen. Mit 60 Einzel- und 16 Staffelmeldungen waren die Bodenseeler jeweils an zweiter Stelle. Die SG Stadtwerke München hatten 80 Einzelmeldungen, Dachau stellte 22 Staffeln.  

Auch im abschließenden Medaillenspiegel finden sich diese vier Vereine ganz vorne. Die SG Stadtwerke München holte sich mit 54 Gold-, 14 Silber- und 13 Bronzemedaillen die Spitze, gefolgt von der SSG Neptun Germering (24 x Gold, 18x Silber, 8x Bronze) und dem TSV 1850 Lindau (20 Gold, 17 Silber, 8 Bronze). Der SV Dachau wurde mit 19 Gold-, 15 Silber- und 11 Bronzemedaillen Vierter.  

Den ältesten Teilnehmer stellte der TSV 1850 Lindau. Mit Jahrgang 1933 war Fritz „Itze“ Ilgen der erfahrenste Schwimmer. Er gewann die 50m Rücken in seiner AK, blieb damit knapp 6/10 Sekunden über seinen eigenen Europarekord und siegte somit mit 1.091 Punkten vor Yannick Buschhardt (AK 25, SV Wacker Burghausen) und Sebastian Hörnig (AK 20, TSV 1860 Rosenheim), die beide 759 Punkte erschwammen.  

Während Itze Ilgen knapp am Rekord vorbei schrammte, gelang es der SG Stadtwerke München, sich fünfmal in die deutsche Rekordliste einzutragen.  Die 86-jährige Luise Knöpfle schwamm nach dreijähriger Wettkampfpause deutsche Rekorde über 100m Brust (1:56,96) und 50m Brust (0:55,53) und siegte beide Male in der offenen Wertung mit jeweils 1.250 Punkten. Jeweils Zweite wurde Violeta Schlesinger, die für den SV Dachau startet mit 981 bzw. 1.024 Punkte. Über 100m kam Mareike Förster mit 854 Punkten auf Platz drei, auf der 50m Strecke kam die spätere Mehrkampfsiegerin Amelie Zachenhuber (AK 20) mit 798 Punkten als Dritte an. Das Sprinttalent der AK 20 erbrachte allerdings über 50m Rücken, Freistil und Schmetterling mehr Punkte. Im Mehrkampf erzielte sie 2.702 Punkte.  

Katja Otto (AK 45) sprintete über 50m Schmetterling und Freistil in 0:29,79 bzw. 0:26,82 zum DR. Mit 1008 Punkten gewann sie auch die Gesamtwertung über 50m Schmetterling vor Veronika Ehrenbauer (SG Stadtwerke München, AK 35, 988 Punkte) und Frederike Alefelder (TSV Jahr 1861 Freising, AK 50, 949 Punkte). 1010 Punkte erhielt Katja Otto für die 50m Freistil, Regina Frischholz vom SV Dachau 1925  (AK 65) kam auf 990 Zähler, Amelie Zachenhuber sammelte 910 Punkte.  

Katja Otto war auch Startschwimmerin der 4x50m Freistil mixed Staffel, die mit Veronika Ehrenbauer, dem früheren Olympia-Schwimmer Robin Backhaus und Dominik Poethen in 1:42,84 in der AK 160+ die nationale Bestleistung auf 1:42,84 verbesserte.  

Den Mehrkampf der Herren entschied Manuel Kohlschmid vom SV Wacker Burghausen für sich. Mit 2.450 Punkten siegte er vor Robin Backhaus (SG Stadtwerke München), der  2.293 Punkte erschwamm. Auf Platz drei kam Yannick Buschhardt (SV Wacker Burghausen) mit 2.191 Punkten.  

In der Bezirksstaffel, die unmittelbar vor der Mittagspause ausgeschwommen wurde, siegte traditionell Oberbayern mit Yannick Buschhardt, Andrej Kormilez, Tobias Wybierek, Regina Frischholz, Karina Sommer und Katja Otto. Die Oberpfalz kam auf Rang zwei, Unterfranken belegte Platz drei.  

Alle weiteren Ergebnisse können im Protokoll hier nachgeschlagen werden.

 


 

  

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